Selber Met machen |
WidarGE
Grünschnabel
Dabei seit: 19.11.2008
Beiträge: 8
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Hey ich wollte mal Fragen ob ihr selber schonmal Met gemacht habt und eure Erfahrungen hier reinschreiben wollt.^^
Oder weiss jemand vllt ein gutes Rezept zur Metvergährung?
__________________ "Die Religionen müssen alle toleriret werden und muß der Fiscal nuhr das Auge darauf haben, daß keine der andern Abruch tuhe, den hier mus ein jeder nach seiner Fasson selich werden."
Friedrich II. der Große
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21.11.2008 21:50 |
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Stilkam
the one and only
  

Dabei seit: 19.08.2005
Beiträge: 1.018
VfGH-Mitglied
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Google wird auch dich glücklich machen, mein Sohn ...
(211000 Treffer)
Viele Grüße
Volker
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22.11.2008 10:05 |
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WidarGE
Grünschnabel
Dabei seit: 19.11.2008
Beiträge: 8
Themenstarter
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Mit Google kann man aber nicht diskutieren etc.^^
__________________ "Die Religionen müssen alle toleriret werden und muß der Fiscal nuhr das Auge darauf haben, daß keine der andern Abruch tuhe, den hier mus ein jeder nach seiner Fasson selich werden."
Friedrich II. der Große
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22.11.2008 12:58 |
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Hrodgar
Kaiser
Dabei seit: 19.08.2005
Beiträge: 1.254
VfGH-Mitglied
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Hej,
ich bin ein alter Methbrauer und habe schon Leutz den Meth nahegebracht, die sonst das "Zeug nur zum Blot runtergebracht" haben.
Mein Rezept:
1) Fruchtmaische ansetzen:
2l Fruchmaische auf 30 l Methansatz.
Frächte entsaften oder zermatschen. Beispielsweise bei Äpfeln kann man sie einfach mit etwas Wasser kochen. Erdbeeren ebenso. Oder guten, naturtrüben A-Saft ohne Konservierungsstoffe nehmen.
das ganze muß > 60° heiß gewesen sein.
Abkühlen lassen (<35°) und Hefenährsalz dazu und 2-4 Eßlöffel Zucker.
einige Tage gären lassen in einem geschlossenene, aber nicht gasdichten Gefäß. Pro Liter Maische mindestens einen Liter Steigraum bedenken, denn das Zeug schäumt mitunter sehr auf.
2) Honiglösung:
7 Liter Wasser pro 3 kg Honig. Honig warm machen, mit Wasser vermischen. abkühlen lassen. (<35°)
Maische dazu.
Gären lassen, einige Wochen. zwischenzeitlich Proben nehmen.
Wenn die Restsüße so ist, wie sie sein soll kommt der nächste Schritt.
3) Stoppen:
Meth auf >55° erwärmen (bei 30 Liter sind das 6-10 Töpfe voll und braucht nen halben Tag Abreit!!).
absetzen lassen. einige Wochen. (nicht zu viel "Kosten"....sonst isser wech bevor er gut wird.)
Evtl Kaliumpyrosulfit dazugeben (= Schwefeln)
4) Abziehen.
Wenn das Trub sich abgesetzt hat, mit nem Weinheber abziehen. Den kann man aich selber aus nem lebensmittelechten Schlauch machen: Schlauch unten zustopfen und seitlich 2 Löcher rein, so 2-4 cm vom Ende entfernt. Der Schlauch sollte 10mm Innendurchmesser haben. Die Löcher so 5-6mm.
5) Wieder absetzen lassen. Je kälter, je besser. Mein Methfass steht derzeit im Garten.
6) Trinken
7) Aufwachen
8 ) Nachdenken: "War das gestern nicht zu viel?"
Wer Meht lagern will, sollte ihn zwischen 5) und 6) sterilfiltern. Dazu braucht man eine Druckfiltereinrichtung. (Schwerkraftfilter sind billig, aber taugen nix. hab ich schon durch...verschwendetes Geld)
Nochwas:
In alter Zeit hat man die wilde Hefe von Äpfeln benutzt, also die Apfelmaische nicht erhitzt. geht auch, aber man weiß nicht, was man bekommt. Mir ist der Honig für dieses Experiment zu teuer.
Die Fruchtmaische braucht man, sonst bekommt man kein Trub (Trübstoffe). Ohne die Chance, sich an Trub anzulagern sacken die Hefezellen einfach zu Boden und schlafen dort. Am Trub lagern sie sich an, erzeugen CO2, welches dort eine kleine Blase bildet. Dadurch wird der Partikel nun nach oben gezogen, wo er seine Blase an die Luft abgibt und wieder runtersackt....also wird das ganze ständig durchmischt.
Die beste Gärtemperatur bei Burgunder- oder Porthefe liegt in unserer Wohn-Wohlfühltemperatur. Methfass ins Wohnzimmer stellen zum Gären. Täglich etwas rühren oder schwenken. Das beschleunigt den Prozess. Und schließlich setzt men Meth immer zu spät an, weil das nächste Opferfest "ja noch lange entfernt" ist.
Thema Gärgas: am besten einen Gärspund verwenden. Oder aber einen Korken ins Spundloch und nen sauberen Lappen mit einkorken. Es muß immer Gas rauskönnen, sonst knallt es irgendwann und das Haus stinkt die nächsten Jahre nach einem fass ausgelaufenen Meth. (Wow! 30 liter gährende Honiglösung im Wohnzimmer. Gibt tolle Diskussionen mit den anderen Familienmitgliedern!)
So, alles klar?
Viel Freude. und immer daran denken, was im Hawamal steht: "Nicht so gut, als mancher glaubt, ist das Ael den den Erdensöhnen!"
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---- Kontaktperson für Hessen ----
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Hrodgar: 22.11.2008 17:26.
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22.11.2008 17:25 |
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StarFire
Foren As
   

Dabei seit: 05.05.2006
Beiträge: 84
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23.11.2008 09:43 |
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WidarGE
Grünschnabel
Dabei seit: 19.11.2008
Beiträge: 8
Themenstarter
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Also bei 3. erhitzt du den Met erst auf 55°C und Schwefelst dann? Oo Ich dachte immer man macht das anders rum.^^"
Und noch ne Frage machst du keine Abstiche während der Gärung? Ich hab mir da mal son Buch gekauft, da steht drin man sollte nach der ersten "heftigen" Gärphase einen Abstich machen und evtl noch weitere in der Nachgärphase.
__________________ "Die Religionen müssen alle toleriret werden und muß der Fiscal nuhr das Auge darauf haben, daß keine der andern Abruch tuhe, den hier mus ein jeder nach seiner Fasson selich werden."
Friedrich II. der Große
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23.11.2008 10:48 |
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Hagen
Doppel-As
Dabei seit: 02.10.2008
Beiträge: 143
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| Zitat: |
Original von Hrodgar
Das Schwefeln lasse ich meist weg. Es ist optional, wenn man den Meth haltbar machen will. |
Der Vorsatz ist ja immer da...länger halten tut er nur nie !
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24.11.2008 09:16 |
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Wotan1989
Jungspund

Dabei seit: 28.10.2008
Beiträge: 15
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ich habe heute meine ersten 10 L meth abgefüllt leider hatte ich zu wenig Flaschen :-( so musste ich den restlichen liter halt gleich trinken ;-) war finde ich für meinen ersten wein sehr gut!!!
habe da aber noch ne frage, wie würzt man einen meth eigentlich und mit was könnte das mir bitte einer sagen????
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26.11.2008 23:41 |
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Ylva

Lebende Foren Legende


Dabei seit: 19.08.2005
Beiträge: 1.555
VfGH-Mitglied
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Mädesüß und Holunderblüten wurden schon empfohlen, da sie selber schone etwas süßlich nach Honig schmecken.
Du findest einige Anregungen in den Threads, die Starfire im Panpaganforum hier verlinkt hat.
Der Wikipediaartikel "Met" ist sehr übersichtlich und hilfreich sind auch die Links ganz unten.
Gruß,
Ylva
__________________ Herdwart von Bilskirnir, Herd für Franken, Oberpfalz und Südthüringen.
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04.12.2008 15:43 |
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ThuleX
Foren As
   
Dabei seit: 05.11.2008
Beiträge: 86
VfGH-Mitglied
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Dieser Thread und die anderen auf die von hier verlinkt werden haben mich ganz schön angefixt
Einer meiner Kollegen ist tatsächlich Imker und den habe ich auf Honig angehauen. Leider dauert es bis Juni, bis er wieder welchen hat, der ist dann aber wabenfrisch.
Ich stelle mir das so vor, dass ich nur die frischesten Zutaten nehmen werde, also wabenfrischen Honig, frisches Luhewasser (kleiner Scherz), selbstgepflückte Kräuter...
Womit ich bei meiner Frage wäre. Also ich will Kräutermet machen und bin fest entschlossen da Wermut reinzuhauen. Der wächst bei uns auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände im Kräutergarten. Auf Vatertagen machen wir das schon seit Jahren, dass wir uns selbstgepanschten Absinth machen, der hat nen einmaligen Bing. Leider schmeckt die Brühe immer wirklich widerlich.
hat hier jemand Ahnung wie sich Wermut in Met macht, und ob es Möglichkeiten gibt diesen widerlichen Geschmack irgendwie zu neutralisieren? Ich würde den Met nur ungerne verschandeln, hätte aber trotzdem gerne den Wermutbing. Hat da jemand Ahnung?
__________________ Erst belächeln sie Dich.
Dann bekämpfen sie Dich.
Dann gewinnst Du.
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04.12.2008 19:27 |
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Hagen
Doppel-As
Dabei seit: 02.10.2008
Beiträge: 143
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Hmmm...
Der "Bing" kommt ja durch den Thujongehalt, das Thujon ist ja im Öl der Pflanze enthalten.
Logisch wäre da aus der Pflanze das Öl zu gewinnen und das hochprozentige Thujon in kleinen Dosen dem Met zuzuführen.
Kleine Dosierung, weniger bitter der Geschmack.
Bei Hanf könnte ich dir sagen wie man das Öl gewinnt, ob es bei Wermut auch funzt weiß ich nicht.
Allerdings möchte ich da auch gar nicht weiter behilflich sein, weiß ja nicht mal wie alt du bist.
Also, wenn ich Wermut möchte trinke ich einen Absinth, wenn ich Met möchte einen Met,
sehe eigentlich für mich keinen Grund den Met mit Wermut zu versetzen.
Trink doch beides nacheinander, dann hast du auch den Thujon "Bing"
und der Met schmeckt dennoch gut.
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05.12.2008 15:59 |
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ThuleX
Foren As
   
Dabei seit: 05.11.2008
Beiträge: 86
VfGH-Mitglied
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keine Sorge, ich bin schon 34 und aus dem Alter der völlig unüberlegten Experimente raus.
Das mit dem Öl machen wäre ne Möglichkeit, wenn das so ähnlich geht wie bei Hanf, hätte ich sogar jemanden der das könnte. Aber das ist für mich nicht Sinn der Sache.
Ich möchte gerne möglichst natürlich arbeiten, soweit es geht mit Mitteln, die auch unseren Ahnen zur Verfügung gestanden hätten (in Grenzen, ich würde durchaus gekaufte Hefe nehmen und nicht in den Met spucken, damit er gärt usw.). Soweit ich weiß wurden alle möglichen Kräuter in MEt getan, Kräutermet ist also nix verwerfliches. Wermut oder Beifuss wachsen in unseren Breiten wild, also können sie rein. Es muss auch nicht den heftigen Bing von Absinthpansche haben, aber ein bisschen homöopatisch in die Richtung wäre fein.
Die Frage wäre eher, welche anderen Kräuter oder Gewürze sind in der Lage den bitteren Geschmack etwas zu biegen, bzw. welche Art Filter wäre geeignet zwar die bitteten Schwebstoffe rauszuholen (immer unser Hauptproblem, Kaffefilter lassen immer noch was durch) und trotzdem die guten Honiganteile unangetastet zu lassen. Oder ist das für den Honig egal? Ist halt so ne Assoziation von mir, dass Honig ja etwas dicker ist, aber vielleicht denke ich da ja auch Quatsch...
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Dann bekämpfen sie Dich.
Dann gewinnst Du.
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06.12.2008 20:28 |
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Hrodgar
Kaiser
Dabei seit: 19.08.2005
Beiträge: 1.254
VfGH-Mitglied
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| Zitat: |
Original von ThuleX
[..]
Ich möchte gerne möglichst natürlich arbeiten, soweit es geht mit Mitteln, die auch unseren Ahnen zur Verfügung gestanden hätten (in Grenzen, ich würde durchaus gekaufte Hefe nehmen und nicht in den Met spucken, damit er gärt usw.). Soweit ich weiß wurden alle möglichen Kräuter in MEt getan, Kräutermet ist also nix verwerfliches. [..]
Die Frage wäre eher, welche anderen Kräuter oder Gewürze sind in der Lage den bitteren Geschmack etwas zu biegen, bzw. welche Art Filter wäre geeignet zwar die bitteten Schwebstoffe rauszuholen (immer unser Hauptproblem, Kaffefilter lassen immer noch was durch) und trotzdem die guten Honiganteile unangetastet zu lassen. Oder ist das für den Honig egal? Ist halt so ne Assoziation von mir, dass Honig ja etwas dicker ist, aber vielleicht denke ich da ja auch Quatsch... |
Na also sowas: Damit es gärt bruchst du nicht reinspucken (iieeeehhhh). Nimm einfach zum ansetzen der Maische ein paar Äpfel, direkt vom Baum. Welche, die nicht gespritzt sein dürfen. Die presst Du und kochst sie NICHT ab. Binnen 48 Stunden gärt das Zeug richtig an. Da hast Du das, was bis in die späte Neuzeit hindurch zum Metansatz benutzt wurde.
Den Geschmack kannst Du biegen indem Du diverse Beeren in der Maische zugibst. Genial schmeckt Hollundermet. Den setzte ich gerade an. Und weil ich gerade keine Hollunderbeeren bekomme, nehme ich den Bio-Hollundersaft aus dem Ökoladen meines Vertrauens.
Auch Kräuter kannst Du zusetzen: wie wäre es mit Lavendel? Dann wird der Met sooooo entspannend (Lavendelmet ist ein starkes Beruhigungsmittel) Aber die Kräuter gibst Du erst später zu. dadurch kannst Du auch mit kleinen Ansätzen (ein Glas voll) experimentieren.
Eine andere Variante zum Geschmackbeeinflussen ist das Stoppen.
Wenn Du den durchgären lässt bis zum natürlichen Gär-Ende dann hast Du 15 - 18 % Alkohol, aber einen trockenen Ausbau. Der Zucker ist zu einem Großen Teil umgewandelt.
Du kannst aber, wenn die Restsüße Deinem Geschmack entspricht (alle 2-3 Tage kosten!) den Met auch kusz über 60°C erwärmen. Ist auch historisch plausibel. Dann hast Du einen lieblichen Ausbau.
Du kannst auch durchgären lassen und eine Süßreserve aus derselben Honigsorte nach Gär-Ende zusetzen. dann hast Du einen lieblichen Ausbau und viel Alk. Natürlich mußt Du den auch erwärmen um die Hefen zu deaktivieren.
Nach dem Gär-Ende und dem Erwärmen setzt sich der Trub von selbst ab und der Met kann abgehoben werden.
Das musst Du öfter machen und beim Absetzen sollte der Met kühl stehen. im Winter ist das einfach, so man einen Balkon oder Garten hat.
Wenn das Trub, das jetzt immernoch bleibt, Dir zu Bitter schmeckt, dann kannst Du Met nur mit Druckfilter abfiltern. Sowas ist nicht teuer und nach 50L Met hat sich die Anlage amortisiert. (50L guter Met gekauft = 8 EUR / 0,75 * 50 = 533 EUR !!!)
Ich bin dazu übergegangen, den Met nach möglichkeit ungefiltert zu lassen. Aber manchmal wird das verbleibende Trub bitter....
So, ich hoffe, das hilft Dir ersmal weiter...
Lieber Gruß
Dein Metskalde
Hrodgar
PS: Die assoziation, daß die Honiganteile zäh blieben, ist unzutreffend...es geht alles in Lösung.)
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---- Kontaktperson für Hessen ----
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Hrodgar: 07.12.2008 09:10.
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07.12.2008 09:09 |
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Eulenspiegel
Meister des Computerdschinns
    

Dabei seit: 19.08.2005
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VfGH-Mitglied
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Damit sich die Hefe wo absetzten kann, kann man auch naturtrüben Apfelsaft nehmen oder ein klein wenig Mehl bein ansetzten dazumengen. Macht beides weniger Arbeit als jetzt Äpfel zu pressen die man vorher noch beim Nachbarn klauen musste weil man selbst keinen Baum hat :-)
Wegen dem bitteren Beigeschmack und um den Met zu süßen hab ich was von einem Kraut namens Medesüß gehört ein Kollege hats verwendet, dessen Met war toll. Leider hab ich zu ihm keinen Kontakt mehr und hab null Ahnung wo dieses Kraut zu finden ist geschweige denn wie es aussieht.
__________________ Sauber und satt reite der Mann zum Thing, auch ohne gar kostbare Kleider; seiner Schuhe und Hosen schäme sich keiner, auch nicht seines Pferdes, wenn er kein Prachtstück hat.
Hávmál, 61
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22.03.2009 16:02 |
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Hrodgar
Kaiser
Dabei seit: 19.08.2005
Beiträge: 1.254
VfGH-Mitglied
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Hej Eule,
1) Mehl habe ich anfangs auch genommen. Geht gut, macht aber das Filtern mühsam und der Geschmack ist mMn nicht so gut.
2) Naturtrüben Saft habe ich auch schon oft genommen. Geht klasse, solange man wirklich keine Konservierungsstoffe drinne hat. Also wahrscheinlich Ökoladenware. Tipp: Statt nur Apfel kann man auch Kirsch oder Hollerbuschbeerensaft nehmen.
3) Mädesüß ist eine Heilpflanze, die als einen wesentlichen Bestandteil Acetylsalicylsäure (=Aspirinwirkstoff) enthält. Die Namensherkunft ist umstritten, da diese Pflanze auch bei Mensturationsbeschwerden der Maiden einen guten Erfolg erzielt.
Wie auch immer: Der Mädesüßtee ist nicht süß. Wenn, dann geht es um die Blüten. Aber hierzu frage ich die Kräuterfrau meines Vertrauens.
Wichtig ist nur, daß, wenn man Mädesüß verwendet, der Met nichtmehr von Leutz getrunken werden darf, die eine Überempfindlichkeit gegen Aspirin haben.
Gruß
H.
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---- Kontaktperson für Hessen ----
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22.03.2009 16:55 |
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Eulenspiegel
Meister des Computerdschinns
    

Dabei seit: 19.08.2005
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VfGH-Mitglied
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Wenn du dich wegen dem Medesüß/Mädesüß erkundigen würds mir wahrscheinlich sehr weiterhelfen. Mir wurde eben gesagt er wird wegen der Süße in den Met gegeben. Aber ichw eiß weder welcher Teil der Pflanze noch od eben vorher als Tee gekocht oder wie auch immer.
Und ich brauche eine neue Wohnung ich hab keinen Platz für meinen Gärballon.
__________________ Sauber und satt reite der Mann zum Thing, auch ohne gar kostbare Kleider; seiner Schuhe und Hosen schäme sich keiner, auch nicht seines Pferdes, wenn er kein Prachtstück hat.
Hávmál, 61
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22.03.2009 17:20 |
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Erik
Tripel-As

Dabei seit: 25.09.2005
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22.03.2009 17:26 |
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