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Zum Ende der Seite springen Neue Blogreihe: Obskure Gottheiten
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Zitat:
Original von Skald
Bei den Nordgermanen sehe ich eine klare Differenzierung.


Diese sehe ich in der mittelalterlichen rezeption der heidnischen Mythen, das ist richtig. Allerdings ist die Freyja in der nordischen Mythologie wesentlich ausgeprägter behandelt als die dea prima Frigg! Wenn Freyja nicht die erste Göttin ist muss es Frigg sein, da diese die Gemahlin des Odin/Wodan ist. allerdings ist Frigg ihrem namen nach nur die Geliebte, währenddessen Freyja alleine schon die Herrin par excellence ist ... es sind noch ein paar andere Indizien, welche für meine These sprechen Augenzwinkern ....

Frigg = Freyja & Freyja = Frigg ....

Wie geschrieben, ich muss mal mein Buch weiterschreiben ... hab ja erst 45 Seiten unglücklich

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04.03.2010 15:31 Ragnarr ist offline E-Mail an Ragnarr senden Homepage von Ragnarr Beiträge von Ragnarr suchen Nehmen Sie Ragnarr in Ihre Freundesliste auf
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Ich wiederspreche deiner These zu keiner Zeit. smile

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04.03.2010 17:10 Skald ist offline E-Mail an Skald senden Beiträge von Skald suchen Nehmen Sie Skald in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Ylva
Ich habe die ersten 10 Worte deines Zitats bei google eingegeben, weil ich schauen wollte, wo du es her hast, und siehe da: 13 mal wird dieser Text auf verschiedenen Webseiten verwendet. Wer hat ihn bei Wiki eingestellt? Ist das wirklich der neueste Stand er wissenschaftlichen Erkenntnis?

Manchmal fürchte ich, dass wir bald nur noch glauben, was in Wiki steht.

Gruß,
Ylva

Hallo, Ylva,

ich habe meine Informationen nicht aus dem Wiki:
Auf einem anderen Forum lernte ich eine Tirolerin kennen, die Keltin ist. Sie sagte mir bei ihren Erkundungen fand sie die Percht ausschließlich in Regionen in denen Kelten gelebt haben. Wahrscheinlich ist sie von dort aus auch auf die Germanen übergegangen.
Beim letzten Bundesthing habe ich unseren Burgführer nach ihr gefragt. Er meinte man müße mit den Götterfiguren aus den Bergen vorsichtig sein, denn die Jesuiten hätten die Götter in den Alpen "neu" geordnet. Es ist mehr als fraglich ob es davor eine Göttin namens Percht in den Alpen gegeben hat. Sicher ist auch nicht ob sie nun wirklich keltisch oder germanisch sei.
Kannst ihn ja nochmals nach ihr fragen.

Abgesehen davon mag ich die Percht sehr.

Grüße swanie

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FRIGG(altsächsisch:fri, altenglisch:freo "frau", altindisch:priya "Geliebte"

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05.03.2010 00:04 Ulfhedinn ist offline E-Mail an Ulfhedinn senden Beiträge von Ulfhedinn suchen Nehmen Sie Ulfhedinn in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Ulfhedinn in Ihre Kontaktliste ein
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Laut Paulus Diaconus: Historia Langobardorum Kapitel 8, teilen sich Godan (Wodan) und Frea als Sieghelfer die Heere auf – Freyja bekommt die Hälfte der auf dem Schlachtfeld gefallenen in ihre Wohnstätte Folkvangr!
In der Sörla þáttr 1 ist Freyja die Geliebte von Odin, Frigg kommt nicht vor (fridhla hans).

In der De falsis diis von Ælfric wird eine dänische Göttin Frycg der Venus zugeordnet (Interpretatio romana). Alle Attribute der Venus (gr. Aphrodite) sind in der Mythologie ebenso die der Freyja!

Vergleicht man die Etymologie und führt sie zum PIE zurück, ergeben sich Übersetzungen des Namens von Herrin, Geliebte, Gattin, Frau!

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05.03.2010 13:23 Ragnarr ist offline E-Mail an Ragnarr senden Homepage von Ragnarr Beiträge von Ragnarr suchen Nehmen Sie Ragnarr in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Laut Paulus Diaconus: Historia Langobardorum Kapitel 8, teilen sich Godan (Wodan) und Frea als Sieghelfer die Heere auf – Freyja bekommt die Hälfte der auf dem Schlachtfeld gefallenen in ihre Wohnstätte Folkvangr!


Also in der Historia Langobardorum die ich gelesen haben, steht das nicht drin. großes Grinsen

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07.03.2010 18:45 Skald ist offline E-Mail an Skald senden Beiträge von Skald suchen Nehmen Sie Skald in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Skald
Also in der Historia Langobardorum die ich gelesen haben, steht das nicht drin. großes Grinsen


Wird aber weitestgehend so interpretiert und wenn man es genau liest, ist diese Interpretation nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich. Augenzwinkern

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08.03.2010 08:36 Ragnarr ist offline E-Mail an Ragnarr senden Homepage von Ragnarr Beiträge von Ragnarr suchen Nehmen Sie Ragnarr in Ihre Freundesliste auf
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Der dritte Teil ist fertig. Diesmal behandele ich etwas britisches. großes Grinsen

Zitat:
Im dritten Teil meiner Serie "Zweifelhafte Gottheiten" möchte ich mich diesmal einer Sagengestalt aus dem angelsächsischen Raum widmen, die bereits in William Shakespeares Stück "The Merry Wives of Windsor" auftaucht und in sich sowohl Elemente der germanischen als auch inselkeltischen Mythologie vereint. Die Rede ist von Herne dem Jäger, einem berittenen Geist, der mit hirschgeweih-bekröntem Haupt im Windsor Forest (Berkshire) sein "Unwesen" treibt.

Strenggenommen finden wir die älteste schriftliche Erwähnung Hernes (altenglisch: "hyrne" für Horn) tatsächlich erst in William Shakespeares 1597 erschienenem Stück "The Merry Wives of Windsor". Doch die Vielzahl regionaler Sagen in und um Berkshire, die das Wirken Hernes beinhalten, legen einen älteren Ursprung der Erzählung nahe...


Den Rest gibbet wie immer hier:

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Viel Spaß.

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14.03.2010 18:17 Skald ist offline E-Mail an Skald senden Beiträge von Skald suchen Nehmen Sie Skald in Ihre Freundesliste auf
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Da möcht ich Dich aber auf etwas aufmerksam machen. In Deinem Artikel hast Du ein Bild drinne mit der Unterschrift:

Zitat:
Wodan-Odin als gehörnter Gott auf einer Helmplatte

Hmmmm....ehrlich gesagt sehen mir die Hörner von Wotan-Odin doch eher wie Raben aus. Auf jden Fall sind die "Hörnerenden" wie Rabenköpfe geformt.

Grüße swanie

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Zitat:
(altenglisch: "hyrne" für Horn)


das ist mir aber neu. horn heißt auch im altenglischen horn.


..aber stimmt: hyrne gibt es auch noch als bezeichnung für horn

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ulfhedinn: 14.03.2010 22:30.

14.03.2010 21:37 Ulfhedinn ist offline E-Mail an Ulfhedinn senden Beiträge von Ulfhedinn suchen Nehmen Sie Ulfhedinn in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Ulfhedinn in Ihre Kontaktliste ein
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Zitat:
Original von swanhildja
Da möcht ich Dich aber auf etwas aufmerksam machen. In Deinem Artikel hast Du ein Bild drinne mit der Unterschrift:

Zitat:
Wodan-Odin als gehörnter Gott auf einer Helmplatte

Hmmmm....ehrlich gesagt sehen mir die Hörner von Wotan-Odin doch eher wie Raben aus. Auf jden Fall sind die "Hörnerenden" wie Rabenköpfe geformt.

Grüße swanie


Ein beliebtes "Spielelement" der Tierstilornamentik. Die Darstellungen Wodan-Odins auf den Helmplatten von Torslunda werden immer als "gehörnt" interpretiert. Das dort auch Raben auftauchen, wiederspricht der Deutung ja nicht. Ist aber eine spannende Beobachtung.

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Zitat:
Original von Skald
Ein beliebtes "Spielelement" der Tierstilornamentik. Die Darstellungen Wodan-Odins auf den Helmplatten von Torslunda werden immer als "gehörnt" interpretiert. Das dort auch Raben auftauchen, wiederspricht der Deutung ja nicht. Ist aber eine spannende Beobachtung.

Ich kenne diese Deutung. Sie wird aber sehr wohl in Frage gestellt, wird also als Fehldeutung angesehen.
Solche Deutungen haben ja dann auch zu der Annahme geführt die Germanen hätten Hörnerhelme getragen. Nette Mähr. cool cool

Grüße swanie

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Also entweder bin ich zu blöd oder verdreht in meinen Gedanken aber ich sehe nichts davon was ihr anführt in dem Bild

Was ich sehe

sind Raben die die Mystik des bildes symbolisch hervorheben sollen

ein normales pferd mit 4 Beinen im vollen Lauf, das möglicherweise eine Jagd symbolisiert aber auch möglicherweise ein Bote in Eile

das Rufhorn das der Reiter kann beides symbolisieren aber auch kann es an eine Darstellung des Heimdalls sein was ich aber für die angelsächsische Region eher ausschliessen würde. da dort das keltische dominiert.

Der mitlaufende Hund ist allerdings ein klares Symbol für eine Jagdszene
die aber eine Verbindung zu Wotan fast wieder ausschliest. während die erschreckten männer im Hintergrund wiederum das gegenteil vermuten lassen können.

Der Helm mit dem Geweih lässt dein gehörnten meines Erachtens in Richtung Freyr vermuten oder eben in die bezogenen keltische Gottheit und somit völlig ausserhalb von der wilden Jagd steht.

Insgesamt sehe ich in dem Bild und seinem historischen Zusammenhang eine mystisch umwobene Heldengestalt der angelsächsischen Heldendichtung aber keine Darstellung eines Gottes.

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leev so, dat je för je sülvst un dien göttern oprecht stan kunnst -

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15.03.2010 09:47 Andreas ist offline E-Mail an Andreas senden Homepage von Andreas Beiträge von Andreas suchen Nehmen Sie Andreas in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Ich kenne diese Deutung. Sie wird aber sehr wohl in Frage gestellt, wird also als Fehldeutung angesehen. Solche Deutungen haben ja dann auch zu der Annahme geführt die Germanen hätten Hörnerhelme getragen. Nette Mähr.


Hallo Swanie,

Na, dass die Wikinger keine Hörnerhelme getragen haben, das ist mir schon klar. Das ist tatsächlich eine romantische Verklärung eben jener Funde.großes Grinsen

Ich beziehe mich bei der Deutung des Helms als "Hörnerhelm" auf das RGA und den Grabungsbericht. Die Interpretation der "Hörnerenden" als Rabenköpfe schließt ja mitnichten aus, dass es trotzdem die hörnerähnlichen Enden eines Kulthelmes sind. Wodan-Odin wird hier als ekstatischer Waffentänzer bzw. als mystischer Anführer eines Männerbundes dargestellt. In dieser Funktion trägt er u.A. einen Kulthelm, wie wir ihn schon von Idolen aus der nordischen Bronzezeit kennen. Das Bildchiffre ist somit sicherlich älter als vendelzeitlich. Waffentänzer mit Speeren kennen wir auch schon von den schwedischen Felsritzungen. Ich sehe hierrin also eine konsequente Weiterentwicklung dieser Bildthemen.

Hier nochmal ein Vergleich mit einer angelsächsichen Gürtelschnalle:



Also, nach Raben sieht das hier nicht mehr aus. Ich denke, dass der Helm primär als Hörnerhelm gedacht ist, und dass die Tierköpfe eine künstlerische Ausgestaltung sind, um Wodan-Odin kenntlicher zu machen. Aus Uppland kennen wir ein Wikinger-Amulett, das ebenfalls eine Figur zeigt, die einen Hörnerhelm trägt. Auch hier enden die Hörner wieder in Schlangenköpfen. Das ist eben nur künstlerische Ausgestaltung und bedeutet nicht, dass zwei Schlangen senkrecht auf dem Helm hocken. Genauso wie bei unserem Fall keine komischen Raben seltsam auf dem Helm sitzen.



Hier sind die skandinavischen Kulthelme aus der Bronzezeit. Sieht dem Modell, dass Wodan-Odin trägt, ziemlich ähnlich.

Und hier nochmal das angesprochene inselkeltische Modell aus der LaTene-Zeit:



Vom Gundestrup-Kessel kennen wir ebenfalls gehörnte Helme:



Zitat:
Sie wird aber sehr wohl in Frage gestellt, wird also als Fehldeutung angesehen.


Also erstmal haben wir noch keine "Fehldeutung", nur weil etwas in Frage gestellt wird. Fehldeutung meint, dass etwas einwandfrei als falsch herausgestellt wurde und darüber wissenschaftlicher Konsens herrscht. Zweitens würde ich mich interessieren welche Autoren diese Position vertreten (und warum es sich dann noch nicht bis in unsere Fakultät rumgesprochen hat). großes Grinsen

Lg

Julian

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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Skald: 15.03.2010 14:43.

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Und dann gibt es da noch den
Abbots Bromley Horn Dance
Die Bilder auf der Seite sind leider nicht so schön, aber dieses ist ein Bild von 1936:



von dieser Seite:
Getty images

Auf der Seite ist es schöner:
http://www.stmwfk.bayern.de/mediathek/pics/aviso_4_09_gr.jpg

Jetzt darf mal spekuliert werden, woher dieser Horn dance kommt.

Gruß,
Ylva

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15.03.2010 16:22 Ylva ist offline E-Mail an Ylva senden Beiträge von Ylva suchen Nehmen Sie Ylva in Ihre Freundesliste auf
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Hey Ylva,

Ich hab gelesen, dass die Hörner per Carbon-Methode auf das 11. Jhd. datiert wurden. Da es zu dieser Zeit keine Rentiere mehr in England gab, müssen die Hörner ein skandinavischer Import gewesen sein, also mit den Wikingern nach England gebracht worden.

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Du kanntest das also?
Und ich habe nicht erkannt, dass das Rentiergeweihe sind. Schande über mich!

Bleibt die Frage: Woher kommen solche Traditionen? Was ist ihr Ursprung?

Gruß,
Ylva

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Zitat:
Original von Ylva
Du kanntest das also?
Und ich habe nicht erkannt, dass das Rentiergeweihe sind. Schande über mich!

Bleibt die Frage: Woher kommen solche Traditionen? Was ist ihr Ursprung?

Gruß,
Ylva


Hey Ylva smile

Aus meinem Blog:

Zitat:
Eine letzte Spur führt nach Abbots Bromley in Staffordshire: In der dort ansässigen Kirche werden Rentiergeweihe aus dem 11. Jhd. aufbewahrt, die bei traditionellen “Geweihtänzen” von als Hirschen verkleideten Männern getragen werden. Da Rentiere im 11. Jhd. in England bereits ausgestorben waren, wird angenommen, dass die Herkunft der Hörner sich auf einwandernde Wikinger zurückführen lässt. Ist das Geweih als Attribut Hernes also durch die Wikinger nach England gekommen, oder war es bereits vorher, als Bestandteil inselkeltischer oder angelsächsicher Mythologie, bekannt?


Hmmm, es ist wohl ein Fertilitäts-Ritual. Kann ja auch was mit Fro zu tun haben. Das englische Wikipedia schreibt zu den Ursprüngen:

Zitat:
There are no recorded references to the dance prior to Robert Plot's Natural History of Staffordshire, written in 1686. However, a carbon analysis discovered that the antlers used in the dance date to the 11th century - though these may well have replaced an even older set. According to some, the use of antlers suggests an Anglo-Saxon origin along with other native Anglo-Saxon traditions that have survived into modern times in various forms.[1] It has been speculated, for example, that the dance originated in the pagan period and was connected with the ruling dynasty of Mercia, based some 15 miles away at Tamworth, who owned extensive hunting lands in Needwood Forest and Cannock Chase surrounding Abbots Bromley. On this theory, the royal forester would have organised sympathetic magic rituals to ensure a plentiful catch each year, a tradition that survived into Christian times and gradually came to be seen as affirming the villagers' hunting rights. Even when the lands were granted to Burton Abbey in 1004 a forester would still needed to have been employed, and by the 16th century, when the abbey was dissolved, this hereditary position bore the title "Forester of Bentylee" (Bentylee being the wooded area of the parish). From then until the 19th century the dance remained the traditional prerogative of the Bentley family, eventually passing to the Fowell family in 1914 through a marriage alliance. The Fowells continue to run it to this day


http://en.wikipedia.org/wiki/Abbots_Bromley_Horn_Dance

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So, der 1. Mai naht und somit die Zeit der Hexen. Was wäre also angebrachter, als mich in meinem neuen Teil der Reihe "Obskure Gottheiten" der "Person" der Walburga zu widmen?

Zitat:
Walburga (eigentlich Valborg, auch Walborg, Waltpurde, Walpurgis, Walpurga) ist eine mehr als schwierig zu deutenden “Person”. In der offiziellen Geschichtsschreibung begegnet uns Walburga als christliche Missionarin aus dem Geschlecht des Bonifatius, dem Apostel der Deutschen. Später wurde sie dann zu einer wichtigen “Heiligen”, die noch heute bei Krankheit, Missernte und Seenot angerufen und verehrt wird.


http://21ghosts.wordpress.com/2010/04/14...il-iv-walburga/

Viel Spaß beim Miträtseln und Schlüsse ziehn! smile

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Sehr gut gemacht Skald,

hier in Mittelfranken gibt es einen Berg (Ehrenbürg), der im Volksmund Walberla (von Walburga) heißt:

Walberla

Er ist sehr beeindruckend und markant, wie er mit seinen Steilhängen fast frei in der Landschaft steht, mit einem doppelten Gipfel, über den sich ein Plateau erstreckt.
Hier haben unsere Mitglieder red-light-in my-eye und seine Frau mit Haimo als Ritualleiter geheiratet.

Gruß,
Ylva

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Herdwart von Bilskirnir, Herd für Franken, Oberpfalz und Südthüringen.

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