Neue Blogreihe: Obskure Gottheiten |
Vanidar
Doppel-As

Dabei seit: 08.02.2010
Beiträge: 102
 |
|
|
16.04.2010 14:34 |
|
|
Asfrid
Ewart / Chefredakteur
    

Dabei seit: 19.08.2005
Beiträge: 546
VfGH-Mitglied
 |
|
|
16.04.2010 15:47 |
|
|
Ulfhedinn
Eroberer
  

Dabei seit: 19.02.2010
Beiträge: 55
 |
|
| Zitat: |
| Ein eigenständiger Gott mit Hauptnamen Irmin ist aber nirgendwo bezeugt und entspringt wohl der ausufernden Fantasie des 19. Jh. |
Bei den Erminonen ,deren Wohnsitz sich von der Donau bis zur Spree erstreckte, war Tius den sie auch Tiwaz ermanaz nannten,der höchste der götter.Die Erminonen betrachteten sich als Uhrahnen und verehrten Irmin als Ahnherrn und Gründer ihres Stammes.
__________________ Wir glauben nur,was wir sehen-leider sehen wir nur,was wir glauben wollen
|
|
16.04.2010 23:55 |
|
|
Ulfhedinn
Eroberer
  

Dabei seit: 19.02.2010
Beiträge: 55
 |
|
@ Skald
kannst du mir seriöse literatur zum thema germanische Mythologie empfehlen?
__________________ Wir glauben nur,was wir sehen-leider sehen wir nur,was wir glauben wollen
|
|
17.04.2010 10:46 |
|
|
Skald
König
   

Dabei seit: 23.11.2007
Beiträge: 977
VfGH-Mitglied
Themenstarter
 |
|
|
18.04.2010 15:41 |
|
|
Ylva

Lebende Foren Legende


Dabei seit: 19.08.2005
Beiträge: 1.607
VfGH-Mitglied
 |
|
Hallo Skald,
Es macht zwar ein wenig Arbeit, aber wenn diese Amazonlinks aus irgendeinem Grund nicht mehr funktionieren, weiß keiner mehr was du hier empfohlen hast.
Wie wäre es, wenn du Autor und Titel nennst? Mußt ja nicht alles neu verlinken, nur jeweils Titel und Autor drüber schreiben. Das läßt sich bei Amazon relativ leicht kopieren.
Gruß,
Ylva
__________________ Herdwart von Bilskirnir, Herd für Franken, Oberpfalz und Südthüringen.
|
|
18.04.2010 16:39 |
|
|
Vanidar
Doppel-As

Dabei seit: 08.02.2010
Beiträge: 102
 |
|
| RE: Neue Blogreihe: Obskure Gottheiten |
 |
Dankeschön
__________________ Suchend als Neuling
rief ich zu Dir
als erstem Gott:
"Den Weg zeige mir!"
|
|
21.04.2010 23:40 |
|
|
Skald
König
   

Dabei seit: 23.11.2007
Beiträge: 977
VfGH-Mitglied
Themenstarter
 |
|
Und mal wieder was neues aus der Blogreihe: Obskure Gottheiten. Heute hab ich mir die sächsiche Gottheit "Krodo" vorgenommen.
| Zitat: |
| Krodo (oder Crodo) soll angeblich ein sächsischer Gott der Fruchtbarkeit, der Saat und der Gesundheit gewesen sein. Doch den einzig schriftlich festgehaltenen Hinweis auf seine Existenz finden wir erst in der Sassenchronik Konrad Bothos, die 1492 erschien. Dort beschreibt Bothos Krodo als eine Gottheit, die dem römischen Saturn ähnlich gewesen ist. Weiter berichtet Botho von einem kupfernen Krodo-Idol auf der Harzburg, dass den Gott als einen Mann darstellt, auf einem grossen Fisch stehend und in der Rechten ein Gefäß mit Blumen, in der Linken ein empor gerichtetes Rad haltend. Es wurde mehrfach die Vermutung geäußert, dass der besagte Chronist hier einfach auf ältere Quellen zurückgegriffen hat, die heute nicht mehr existieren. Er führt den Krodo auf einen importieren, römischen Kult zurück, da die Wortwurzel Kro/Cro keine Entsprechung im germanischen hat. |
Weiter geht es hier:
http://21ghosts.wordpress.com/
Viel Spaß beim Meinungsbilden!
__________________
Don’t you know a fire’s burning
Since the ancient times of Rome
Don’t you hear Europa calling
For him who leads the children home
Mein Blog (neuer Inhalt): www.21ghosts.wordpress.com
|
|
03.05.2010 17:41 |
|
|
Skald
König
   

Dabei seit: 23.11.2007
Beiträge: 977
VfGH-Mitglied
Themenstarter
 |
|
Und weiter geht es mit einer Gestalt aus Thüringen, dem Stuffo!
| Zitat: |
Heiligenlegenden begegnen uns in ganz Europa in den unterschiedlichsten Formen. Eine beliebte Variante sind dabei die sog. Missionslegenden, mit denen sich viele Ortschaften „schmücken“ und deren Inhalte sich meist mit der Ankunft eines Missionars, die Zerstörung eines heidnischen Heiligtums und die Errichtung einer Kirche durch diese Person erschöpfen. Oft dienen diese Sagen Ortschaften und Landstrichen als Gründungsmythos und Grundlage christlicher Identifikation. Um eine solche Legende soll es heute gehen, und zwar aus der Wirkungsgeschichte des Bonifatius, dem Apostel der Deutschen, der auf so unrühmliche Art und Weise durch die Hand friesischer Räuber oder Freiheitskämpfer starb.
In besagter Heiligenlegende zieht Bonifatius nach der Zerstörung der Donareiche bei Geismar weiter in das Harzgebirge, wo er auf dem Stufenberg das Idol eines Gottes („Orakelbild„), der hier als Stuffo betitelt wird, vernichtet. Weiter berichtet die Legende von Flammen und Rauch, die aus dem Erdreich quollen und in dem das gestürzte Götterbild versank. Noch heute soll das Stuffels-Loch auf dem Berg die Stelle markieren, an dem dieses „Wunder“ geschehen sei. Wie alt der Name dieser Erdvertiefung ist, lässt sich heute nicht mehr ermitteln, ein namentlicher Zusammenhang zu besagtem Gott wäre aber (auch unter Berücksichtigung des Bergnamens) gegeben. Neuzeitliche Sagen griffen dieses Thema auf, und so existiert bspw. in der Kirche von Küllstedt ein Gemälde aus dem Jahre 1756, auf dem dieser Vorgang abgebildet wurde. |
Weiter geht es hier!
__________________
Don’t you know a fire’s burning
Since the ancient times of Rome
Don’t you hear Europa calling
For him who leads the children home
Mein Blog (neuer Inhalt): www.21ghosts.wordpress.com
|
|
18.05.2010 23:28 |
|
|
Skald
König
   

Dabei seit: 23.11.2007
Beiträge: 977
VfGH-Mitglied
Themenstarter
 |
|
http://21ghosts.wordpress.com/2010/06/03...ezahl/#more-883
Und im 7. Teil meiner Blogreihe klopft der Rübezahl an die Tür und möchte sich in die Reihe der Götter einordnen. Ob es ihm gelingt?
| Zitat: |
| „Riebezahl war einmal nichts anderes, als der oberste, gewaltige germanische Gottkönig und Himmlesvater Wodan, der Wütende, der im Sturmwind mächtig dahinbraust. Da war er der Nachtjäger. Das war in der Heidenzeit, als man ihn noch kurz „Riebe“, den Rauhen, nannte. Aber die christlichen Priester konnten ihn nicht leiden. Noch hielt er in den Herzen der Neubekehrten feste Ruhestatt. Sie wollten von ihrer alten Lieblingsgestalt nicht lassen. Da degradierten ihn die Geistlichen nicht nur zum Dämon, sondern machten ihn auch beim gläubigen Volk verächtlich und hingen ihm einen lächerlichen Schwanz an, einen „Zal“. So war der „Riebe-Zal“ – Rübezahl fertig. Aber erst in der Folgezeit war es voll und ganz vorbehalten, unter der Hand des fabulierenden, lustige-sagenverschmelzenden Schlesiervolkes die uralte mythologische Gestalt, den germanischen Windgott und Sturmdämon, wieder zur frischem, neuem Leben zu wecken und mit dem farbenfrohen Sagenkranz buntschillernder Romantik zu umgeben, mit konglomeratartig sich ansetzenden Erzählungen von niederen Geistwesen…Er blieb nicht nur der Kollege von Knecht Ruprecht!…Der einäugige Wolkenwanderer mit Schlapphut.“ |
__________________
Don’t you know a fire’s burning
Since the ancient times of Rome
Don’t you hear Europa calling
For him who leads the children home
Mein Blog (neuer Inhalt): www.21ghosts.wordpress.com
|
|
04.06.2010 01:37 |
|
|
swanhildja

König
   

Dabei seit: 19.08.2005
Beiträge: 801
VfGH-Mitglied
 |
|
Danke für den "Rübenzähler".
swanie
__________________ Offizielle Ansprechpartnerin für Baden-Württemberg.
Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt.
|
|
04.06.2010 13:39 |
|
|
Vanidar
Doppel-As

Dabei seit: 08.02.2010
Beiträge: 102
 |
|
Hallo Skald
danke für die schönen Auführungen! Da hat sich doch noch jemand zu dem Thema Gedanken gemacht.
http://www.mdr.de/lexi-tv/geografie/7059051.html
__________________ Suchend als Neuling
rief ich zu Dir
als erstem Gott:
"Den Weg zeige mir!"
|
|
19.08.2010 10:46 |
|
|
|
|
|
 |
Impressum
|