Verein für Germanisches Heidentum e.V.

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7 days ago

Hey, mal ne "Umfrage". Letztes Jahr hatten wir ja, mit mäßigem Erfolg, eine online Jul-Markt. Da konnte dann "themenbezogenes" Kunsthandwerk u.ä. beworben werden. Wollt ihr das diese Jahr wieder haben? ... See MoreSee Less

1 week ago

youtu.be/W_N9_gHwnNw ... See MoreSee Less

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So wird Litha in der Ukraine gefeiert. Schade das es hier in Deutschland so nicht gibt. Ich liebe Deutschland aber ich vermisse es, dass man heidnische Feiertage öffentlich feiert. Da wo ich her komme werden alle heidnischen Feste öffentlich weiter gefeiert, die heißen nur anders. Und die christlichen Priester sagen dass diejenigen die es feiern im Feuer brennen sollen und wollen diese öffentliche Feiertage verbieten. Heftig oder?

Schöne Bauchtanz Gruppe . Nicht ärgern lassen ! Traditionen und Werte sind in Deutschland nicht erwünscht . Sämtliche Werte

1 week ago

Der Heilige-Eiben-Baum der Nordischen Völker, Mythologie: Schutz und Verbindung zum Totenreich

Früchte bitte nicht zu Tauzeiten und wenn die Bäume harzen essen

!!! Eiben sind tödlich giftig !!!
!!! Die Kerne sind tödlich giftig !!!
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1 week ago

Wir zünden das zweite Licht an in Erwartung und lassen es im Zeichen der Uruz-Rune brennen, bei allem, was kommt, und allem, was passiert ist, möge es an den Lauf der Zeit erinnern. ... See MoreSee Less

Wir zünden das zweite Licht an in Erwartung und lassen es im Zeichen der Uruz-Rune brennen, bei allem, was kommt, und allem, was passiert ist, möge es an den Lauf der Zeit erinnern.
2 weeks ago
Haimo Grebenstein

Moin zusammen.

Ich möchte auch noch etwas zur Eskalation um einen geteilten Beitrag von Wolf-Dieter Storl schreiben. Nathalie Cue Gomez hat ja bereits etwas zur Umgehensweise miteinander geschrieben, dem ich uneingeschränkt zustimme.

Es geht aber auch noch um ein weiteres, ziemlich breites Themenspektrum, für das Storl ziemlich exemplarisch angesehen werden kann. Zum einen ist da der Umstand, dass nur weil jemand gut oder sogar ein wirklicher Experte auf einem Gebiet ist, dies nicht auch für andere Gebiete gelten muss. Storl ist mit seinem Ansatz zum Verständnis für die Natur und ihre Verbindung zum Menschen in vielerlei Hinsicht sicherlich als Fachmann zu bezeichnen und er ist für viele Menschen, auch viele Heiden, eine wichtige Inspirationsquelle. Ob dabei seine aufgestellten Thesen immer "richtig" oder "wahr" sind, ist an dieser Stelle zweitrangig, denn er ist ja eher ein Denker, ein Philosoph, als ein akademischer Wissenschaftler. Seine Thesen tragen dazu bei, dass sich Menschen mit diesem Themenfeld gedanklich beschäftigen, und das ist förderlich auch für die Entwicklung eines zeitgemäßen heidnischen Verständnisses.

Es wurde hier konkret seine Formulierung "im Einklang mit der Natur" hart verurteilt. Ja, das _kann_ man kritisch sehen, jedoch kommt es dabei extrem auf die "eigene Brille" an, durch die man diese Formulierung bewertet. Versteht man sie als "pure Harmonie", so ist das sicherlich Quatsch. Sieht man sie jedoch im Kontext von Nachhaltigkeit, verändert sich die Perspektive und dann kann man sicherlich darüber nachdenken, es so zu sehen. Ich denke, wir sollten uns verstärkt darum bemühen, die alten Sitten im Kontext zu ihrer jeweiligen Zeit zu verstehen und nicht aus heutigem Verständnis. Man kann das heutige Verständnis von "Ökologie" selbstverständlich nicht 1:1 auf Stämme und Kulturen der antiken Zeit übertragen, aber man kann zumindest versuchen, ihre Denkweise dazu nachzuvollziehen und dann einen Vergleich zu Storls Denkansatz anwenden.

Wozu Storl _nicht_ taugt, ist ihn als Referenz für religiöse Themen heranzuziehen. Sein Ansatz ist eher synkretistisch und auf keinen Fall akademisch, er ist damit ein Stichwortgeber für "moderne" Entwicklungen, die sehr naturnah angelegt sind, wie z.B. "neues Hexentum", nicht-traditioneller Schamanismus und auch eher esoterische Ansätze. Man muss diese Ansätze nicht mögen und sie haben in Teilen auch recht wenig mit unserem Verständnis von Heidentum zu tun.

Andererseits kann zeitgenössisches Heidentum kaum ohne synkretistische Elemente existieren, da weder eine ungebrochene Tradition bzw. Entwicklung vorliegt noch die wissenschaftliche Datenlage eindeutig klar und umfassend ist. Man hat also grundsätzlich nur zwei Möglichkeiten, heutiges Heidentum zu praktizieren: entweder entwickelt man Dinge neu in dem Bestreben, weitgehend die damalige Gedankenwelt/Weltsicht als Grundlage zu verwenden (Rekonstruktion oder Reinvention). Kann man machen, solange man sich klar darüber ist, dass diese Methodik spekulativ ist.
Eine zweite Möglichkeit ist, sich bei anderen polytheistischen/animistischen Kulturen zu "bedienen", die besser dokumentiert sind oder eine nicht-unterbrochene Historie haben. Das _kann_ man sicher als synkretistisch bezeichnen, es kommt aber auf den grundsätzlichen Zugang dazu an: sieht man das antike "germanische", das "keltische", "slawische" und andere Kulturen als jeweils einzigartige Erscheinungen an, oder nimmt man sie als unterschiedliche Ausprägungen eines eher grundlegenden polytheistischen/animistischen Systems wahr wie z.B. Bernhard Streck ("die erste Weltreligion"). Beide Vorgehensweisen sind, denke ich, legitim, insbesondere auch im Angesicht modernerer wissenschaftlicher Erkenntnisse, die immer weiter wegkommt von der Annahme, dass es so etwas wie ein "einheitliches" antikes germanisches Heidentum gegeben hat.

Insofern plädiere ich insgesamt für eine entspanntere Herangehensweise, gerade im Diskurs, bei der Rezeption sog. "umstrittener" Autoren und Thesen.
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Nichtsdestotrotz liest sich manches von ihm als spreche er von Realität , oder dat so genannte " es wird so gewesen sein " und es ist in Hinsicht auf die Wahrheit schon Negativ Kritik würdig, aber von Natur an sich scheint er Ahnung zu haben und wenn ich mich recht erinnere auch nicht , er ist definitiv ein Diskussion Thema

Ich persönlich halte von Synkretismus, der über "Odin ist Wodan ist Jupiter (?)" hinausgeht, wenig. Wicca und Druidentum haben zum Beispiel eine doch ziemlich andere Vorstellung von der Natur als Asengläubige. Dass eine klare Trennung zwischen "den Kulturen" in einer Zeit des intensiven Austauschs zwischen den Seefahrervölkern nicht ohne Weiteres möglich ist, stelle ich dabei nicht in Frage.

Stoerl hat sichliche "gute Absichten". Er ist auch ein guter Vermittler der alten Weisheiten. In einem gewissen Rahmen empfinde ich ihn aber als naiv und zu sehr verallgemeinernd. Das rückt Ihn in die Nähe des Esoterischen, was ich ehrlich bedaure. In seinem Beitrag vermischt er mir zu sehr das Keltische, Römische und das Germanische. Das sollte doch deutlich getrennt werden. Allgemein von unseren Vorfahren zu reden und einen vermeindlichen Einheitsglauben daraus zu entwickeln halte ich für grundsätzlich falsch. Da hätte er klarer differenzieren müssen. Das alles wirft natürlich auch die Gräben des Neopaganismus auf, zwischen dem Dogmatikern und den Erneuernden auf. Das ist eine Kluft, die unter dem Mantel des Polytheismus brodelt.

Ich akzeptiere aber überlese ihn. In den Gruppen, wird er von bestimmten Personen, haufenweise geteilt. Was er über die Natur erzählt finde ich gut. Ansonsten scroll ich weiter und lasse mich nicht aus.

Schwierig. Ich persönlich schätze Storl sehr. Ich schätze vieles andere auch sehr. Und wenn man mal über den mitteleuropäischen Schulverstand raus guckt, dann sieht vieles was nicht beweisbar ist. Grad im Erleben des Weltenbaumes zb. Weil die Welten die Beweisbarkeit nicht interessiert. 😉 Ich empfinde es als durch und durch männlich logoslastig etwas nur zu "glauben" was aus dem Labor bestätigt erscheint. Und da bricht Storl zum Glück mutig Grenzen. Immer wieder. Und erlaubt damit freies Erleben. Das allerdings ertragen viele Menschen nicht. Denn dann ist die angeblichen Sicherheit weg... Nur meine persönliche Meinung. Wer schamanisch arbeitet, weiß das sowieso 😄

Tut mir leid, aber da haben wir wohl grundsätzlich verschiedene Ansichten zum Thema Wahrheit und was kritisches Lesen von Quellen bedeutet, wozu nunmal auch Aussagen von Personen gehören. "Zum einen ist da der Umstand, dass nur weil jemand gut oder sogar ein wirklicher Experte auf einem Gebiet ist, dies nicht auch für andere Gebiete gelten muss. Storl ist mit seinem Ansatz zum Verständnis für die Natur und ihre Verbindung zum Menschen in vielerlei Hinsicht sicherlich als Fachmann zu bezeichnen und er ist für viele Menschen, auch viele Heiden, eine wichtige Inspirationsquelle. Ob dabei seine aufgestellten Thesen immer "richtig" oder "wahr" sind, ist an dieser Stelle zweitrangig, denn er ist ja eher ein Denker, ein Philosoph, als ein akademischer Wissenschaftler. Seine Thesen tragen dazu bei, dass sich Menschen mit diesem Themenfeld gedanklich beschäftigen, und das ist förderlich auch für die Entwicklung eines zeitgemäßen heidnischen Verständnisses." Das liest sich für mich genauso wie v. Däniken, der sich seit geraumer Zeit aus der Affäre zu ziehen versucht, weil man ihm Pseudowissenschaft etc. anlastet und schlicht Unsinn mit eben jenem Verweis, dass er ja doch nur zum "Denken anregen" wolle. Auch dass du "richtig" und "wahr" in Anführungszeichen setzt, zeigt mir als Leser da doch direkt, welche generelle Einstellung du zum Thema Fakten hast: Ist doch alles relativ. Das ist eine Ausrede, mit der man sich nur aus der Affäre und vor Allem jedweder Kritik entziehen will. In meinen Augen ist das eine Einstellung, die der Katastrophe Tür und Tor öffnet. Genau sie führt in eine Welt in der Fake News, Verschwörungsblödsinn usw. um sich greifen und genau sie ist schuld daran, dass es auch im Heidentum wie der Gesellschaft allgemein kaum einer Person im Fakten geht, sondern nur noch ums Wohlfühlen, den eigenen Egokult. Ist doch egal was der Mann redet, es geht ums Anregen, ums toll finden! Kritik wollen wir hier nicht! Im Übrigen dreht sich jeder Denker und Philosoph, der auch Etwas darauf gibt und gab richtig zu liegen vermutlich im Grabe um, von der Antike bis zur Moderne. Ich und ich denke auch soweit kein anderer in dem entsprechenden Beitrag hat sich über Storls synkretistischen Ansatz aufgeregt, sondern darüber, dass er ihn unter dem Deckmantel einer vermeintlich historischen Tatsächlichkeit verkauft. Er spinnt ( wie übrigens viele andere Leute in dem Metier ja auch, er ist da keine Einzelperson, aber sicherlich Jemand, der besonders heraussticht ) sein eigenes Märchen und Leute kaufen es ihm als implizite Autoritätsperson ab. Denn Herr Storl, der hat ja Ahnung! Der ist ja Jemand! Dann muss das schon stimmen! Schuster bleib bei deinen Leisten und Herr Storl sollte dann auch vielleicht eher bei Ethnobotanik etc bleiben. Ob er davon nun wiederum Ahnung hat, weis ich nicht, aber was Geschichte angeht taugt er als Quelle ungefähr so weit, wie man mit einem Fliegenpilz tatsächlich fliegen kann. Nochmal, weil Heiden in meinen Augen ja immer gleich pauschal alles persönlich nehmen und fehldeuten müssen: Es geht nicht um seinen persönlichen synkretistischen esoterischen Ansatz, der mir persönlich heilauf egal ist, sondern, dass er dafür, um sich zu legitimieren auf Mittel zurückgreift, die man schlicht Geschlichtsklitterung nennt. "Insofern plädiere ich insgesamt für eine entspanntere Herangehensweise, gerade im Diskurs, bei der Rezeption sog. "umstrittener" Autoren und Thesen." "Diskurs" heißt auch Kritik einzustecken und Kritik besteht nicht nur aus einem schüchternen "Ja also ich mache das so ...", einem von mir so oft beobachteten nebeneinanderherverlaufenden Monologisieren, aus Angst den Leuten auf den Schlips zu treten. Das ist Etwas, was vermutlich aufgrund der Natur der Sache leider die persönliche Befindlichkeit vieler moderner Heiden ist. Es ist zwar nachvollziehbar, aber solange es Mainstream bleibt jede Kritik zu scheuen, sie sich gar zu verbieten und Leute zu rüffeln, nur weil sie es wagen Kritik - auch wenn sie stark sein mag - letztlich sachlich zu üben, bleibt Heidentum in meinen Augen nur Wohlfühllifestyle ohne Anspruch. Wenn einem negative Kritik gleich generell unangenehm ist und man sie sich durch die Blume gesprochen wegwünschen möchte und darum ersucht, dann ist das, was bleibt, kein Diskurs mehr. Und dann frage ich mich, welchen Sinn es hier noch haben soll, sich auszutauschen jenseits von Smalltalk und den üblichen Bilderposts, die schon genügend Gruppen füllen. Es sei denn natürlich, dass auch hier nicht mehr gewünscht ist, als nur das. Niemand hört negative Kritik gerne, sicher und es gibt verschiedene Möglichkeiten auf sie zu antworten, aber sie gerade von vornherein unterbinden zu wollen ist eine absolute Bankrotterklärung für jedwede Plattform, die eine Möglichkeit des Austauschs bieten will.

Haimo Grebenstein Sie schreiben: "Wozu Storl _nicht_ taugt, ist ihn als Referenz für religiöse Themen heranzuziehen." Da treffen sie eine Aussage mit Sicht durch ihre Brille, die nicht konform mit dem Rest Ihrer Betrachtung ist, das ist meine Wahrnehmung. Ich finde Storl, ob man ihn mag oder nicht, liefert viele Impulse hinsichtlich religiöser Themen, mehr als so manche anerkannte und respektable wissenschaftliche Abhandlung. Möchte man alles wissenschaftlich bewiesen haben und wohlmöglich dabei noch das geschriebene Wort favorisieren, ist es um Religion gleich welcher Couleur schlecht bestellt.

Haimo Grebenstein ich sehr das sehr ähnlich wie du. Dem kann ich nur zustimmen.

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2 weeks ago

Geschichte dokumentieren | Archäologische Grabungen an frühmittelalterlichem Friedhof ... See MoreSee Less

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Ingvar Kristofsson guck mal min 2:14, du bist mit den "maximalen" Kreisaugen nicht mehr alleine 😁

..... muss ich mir mal vor Ort ansehen ....

ROSGEARD

2 weeks ago

Warum wir den Wald brauchen ... See MoreSee Less

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Ich mag Ihn, denn Er ist Weise .... nur mit solchen Menschen, kann es eine Zukunft geben. Sie haben Wissen und ein Gewissen.

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