27 Jahre VfGH

Die große Jubiläumsfeier!

9. bis 12. Juni 2022

Heidenschnack #15

Der Onlinechat
des VfGH

DO, 27.01.2022
19 bis 21 Uhr

Ringhorn 108

Winter 2021/22
28 Seiten

Erschienen am
6. Dezember 21

Status Website

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Der VfGH

Alles über den Verein,
die Menschen darin,
seine Geschichte,
seinen Aufbau,
die inhaltlichen Grundlagen und
unsere Aktivitäten.

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1 week ago
Edan Feuerwächter

2.Teil – Die 3 Göttinnen der Druiden

Das Thema der keltischen Götter und Göttinnen ist faszinierend und frustrierend, vor allem weil es extrem schwierig ist, genaue Informationen über sie zu finden.

Die keltischen Priester, die Druiden, führten keine schriftlichen Aufzeichnungen über irgendetwas in Bezug auf ihre Gottheiten. Alle Informationen über ihre Religion wurden durch das gesprochene Wort weitergegeben. Weil die Zeit, als diese Götter und Göttinnen verehrt wurden, vor mehreren tausend Jahren bestand und die Kelten der Antike längst vorbei sind, hörte dies vor Jahrhunderten auf. Es gibt Literatur aus den klassischen griechischen und römischen Gelehrten sowie aus der frühchristlichen Zeit, die einen Einblick in die Namen, Legenden und Persönlichkeiten der keltischen Götter geben kann.
Die keltischen Mythen und Legenden nahmen überraschenderweise die irischen Mönche des sechsten Jahrhunderts auf, als das Christentum auf den britischen Inseln eingeführt wurde.

Walisische Schriftsteller dieser Zeit schrieben auch die traditionellen Geschichten auf. Es gibt also Quellen schriftlicher Informationen, wenn auch fragmentiert.
Die drei Matronae oder Mütter, die dreifachen Göttinnen der keltischen Welt, die sowohl die menschliche Fruchtbarkeit als auch die Fruchtbarkeit der Erde repräsentieren.
(Bild 1)

Der irische Gelehrte Proinsias MacCana beschrieb die Quellen für die keltische Religion als "fruchtbares Chaos", und der Archäologe Barry Cunliffe stellte fest, dass "es vielfältigere Beweise für die keltische Religion gibt als für jedes andere Beispiel des keltischen Lebens. Das einzige Problem ist die Zusammenstellung in einer systematischen Form, die die komplizierte Textur ihrer Details nicht allzu sehr vereinfacht. "
Es gab eine große Anzahl keltischer Götter und vor allem Göttinnen, von denen viele der mächtigsten Frauen waren, von starken, wohlwollenden, erdenden Erdmüttern bis zu wilden Kriegsgöttinnen, die genauso mächtig waren wie ihre männlichen Kollegen. Die Kelten waren in vielerlei Hinsicht sehr fortschrittlich, insbesondere in ihrer Haltung gegenüber Frauen, die im Vergleich zu anderen Kulturen wie Griechenland oder Rom in der keltischen Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert hatten.
Ich sehe es so, dass schlussendlich alles Wissen der Natur entsprungen ist. Wir haben uns soweit entfernt, dass viele die Kraft der Heil- und Bewusstseinskräuter nicht mehr nutzen aus Angst. Klar sind Selbsttest normal, jede Mixtur ist auch mit deiner Energie gebraut.

Ob Heilend oder Bewusstseinsfördernd, die Kräfte die wir in Symbiose entfalten oder spüren können sind real. Natürlich kann es auch in eine Gewohnheit fallen. Z.B Kanabis. Trotzdem hat jede Pflanze seine Eigenschaften, die genutzt werden können. Mit der Schwingung und der Sonnen- und Mondenergie, wird das alles verstärkt. Als Gärtner weiss ich das auch Auf jedenfalls entspringt alles der Natur resp. der kosmischen Energie, diese Energien zu spüren haben sicherlich etwas "Schamanisches" oder zumindest das Ur-Verständnis der Urwälder. Daraus resultierte ja auch die druidische Philosophie. Allvater, Allmutter und die Schöpfung.
Die Dreieinigkeit zieht sich durch die ganze keltische Zeit. Wann und wie sich die Glaubensrichtungen gemischt haben, was ja mit der grossen Völkerwanderung und -vermischung zu erwarten war, ist schwer zu sagen.

Ob jetzt die 3 Frauen die in verschiedener Herkunft erwähnt werden, als die 3 Nornen, Urd, Verdani & Skuld, auch Anne, Dana & Frigg oder die Jungfrau, Mutter und alte Weise dargestellt werden oder einfach das Urprinzip des keltische Bewusstsein widerspiegeln, ist wohl dem Suchenden überlassen. Auffallend sind die vielen weiblichen Energien die wahrnehmbar sind. Die Flussgöttin Dana, Donna, (Fluss Donau ist nach ihr benannt), Göttin Brigidh, gerade bei den Druiden als heillige Mutter gesehen.

Natürlich gibt es diverse nennenswerte männliche Götter, wie Teutates, dem Sippen und Kriegs-Gott von den Germanen, Gallier, Helvetier um nur paar Stämme zu nennen, aber das würde heute zu weit führen.
Danke für deine Aufmerksamkeit und einen wundervollen Abend gewünscht!

Wissensschatz: Edan Feuerwächter
Druidcraft, Garten der Druiden, Internet#kelten #götter #nordischemythologie #glaube #Druiden #edanfeuerwaechter
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2.Teil – Die 3 Göttinnen der Druiden

Das Thema der keltischen Götter und Göttinnen ist faszinierend und frustrierend, vor allem weil es extrem schwierig ist, genaue Informationen über sie zu finden.

Die keltischen Priester, die Druiden, führten keine schriftlichen Aufzeichnungen über irgendetwas in Bezug auf ihre Gottheiten. Alle Informationen über ihre Religion wurden durch das gesprochene Wort weitergegeben. Weil die Zeit, als diese Götter und Göttinnen verehrt wurden, vor mehreren tausend Jahren bestand und die Kelten der Antike längst vorbei sind, hörte dies vor Jahrhunderten auf. Es gibt Literatur aus den klassischen griechischen und römischen Gelehrten sowie aus der frühchristlichen Zeit, die einen Einblick in die Namen, Legenden und Persönlichkeiten der keltischen Götter geben kann.
Die keltischen Mythen und Legenden nahmen überraschenderweise die irischen Mönche des sechsten Jahrhunderts auf, als das Christentum auf den britischen Inseln eingeführt wurde.

Walisische Schriftsteller dieser Zeit schrieben auch die traditionellen Geschichten auf. Es gibt also Quellen schriftlicher Informationen, wenn auch fragmentiert.
Die drei Matronae oder Mütter, die dreifachen Göttinnen der keltischen Welt, die sowohl die menschliche Fruchtbarkeit als auch die Fruchtbarkeit der Erde repräsentieren.
(Bild 1)

Der irische Gelehrte Proinsias MacCana beschrieb die Quellen für die keltische Religion als fruchtbares Chaos, und der Archäologe Barry Cunliffe stellte fest, dass es vielfältigere Beweise für die keltische Religion gibt als für jedes andere Beispiel des keltischen Lebens. Das einzige Problem ist die Zusammenstellung in einer systematischen Form, die die komplizierte Textur ihrer Details nicht allzu sehr vereinfacht. 
Es gab eine große Anzahl keltischer Götter und vor allem Göttinnen, von denen viele der mächtigsten Frauen waren, von starken, wohlwollenden, erdenden Erdmüttern bis zu wilden Kriegsgöttinnen, die genauso mächtig waren wie ihre männlichen Kollegen. Die Kelten waren in vielerlei Hinsicht sehr fortschrittlich, insbesondere in ihrer Haltung gegenüber Frauen, die im Vergleich zu anderen Kulturen wie Griechenland oder Rom in der keltischen Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert hatten.
Ich sehe es so, dass schlussendlich alles Wissen der Natur entsprungen ist. Wir haben uns soweit entfernt, dass viele die Kraft der Heil- und Bewusstseinskräuter nicht mehr nutzen aus Angst. Klar sind Selbsttest normal, jede Mixtur ist auch mit deiner Energie gebraut. 

Ob Heilend oder Bewusstseinsfördernd, die Kräfte die wir in Symbiose entfalten oder spüren können sind real. Natürlich kann es auch in eine Gewohnheit fallen. Z.B Kanabis. Trotzdem hat jede Pflanze seine Eigenschaften, die genutzt werden können. Mit der Schwingung und der Sonnen- und Mondenergie, wird das alles verstärkt. Als Gärtner weiss ich das auch Auf jedenfalls entspringt alles der Natur resp. der kosmischen Energie, diese Energien zu spüren haben sicherlich etwas Schamanisches oder zumindest das Ur-Verständnis der Urwälder. Daraus resultierte ja auch die druidische Philosophie. Allvater, Allmutter und die Schöpfung.
Die Dreieinigkeit zieht sich durch die ganze keltische Zeit. Wann und wie sich die Glaubensrichtungen gemischt haben, was ja mit der grossen Völkerwanderung und -vermischung zu erwarten war, ist schwer zu sagen.

Ob jetzt die 3 Frauen die in verschiedener Herkunft erwähnt werden, als die 3 Nornen, Urd, Verdani & Skuld, auch Anne, Dana & Frigg oder die Jungfrau, Mutter und alte Weise dargestellt werden oder einfach das Urprinzip des keltische Bewusstsein widerspiegeln, ist wohl dem Suchenden überlassen. Auffallend sind die vielen weiblichen Energien die wahrnehmbar sind. Die Flussgöttin Dana, Donna, (Fluss Donau ist nach ihr benannt), Göttin Brigidh, gerade bei den Druiden als heillige Mutter gesehen.

Natürlich gibt es diverse nennenswerte männliche Götter, wie Teutates, dem Sippen und Kriegs-Gott von den Germanen, Gallier, Helvetier um nur paar Stämme zu nennen, aber das würde heute zu weit führen.
Danke für deine Aufmerksamkeit und einen wundervollen Abend gewünscht!

Wissensschatz: Edan Feuerwächter
Druidcraft, Garten der Druiden, Internet#kelten #götter #nordischemythologie #glaube #Druiden #edanfeuerwaechterImage attachment
1 week ago
Edan Feuerwächter

Die 3 Frauen in der nordischen Mythologie

1.Teil «Die Nornen»

Drei Schicksalsfrauen werden mit Namen genannt: Sie heißen Urd (Schicksal), Verdandi (das Werdende) und Skuld (Schuld; das, was sein soll). Ihre Namen gelten als nordische Entsprechungen gängiger mittelalterlicher Vorstellungskonzepte der Zeit in Form von Personifikationen der Vergangenheit (Urd), Gegenwart (Verdandi) und Zukunft (Skuld).
Auch wenn diese drei Namen jung sind, scheinen sie auf eine alte germanische Vorstellung einer namenlosen Dreiheit von Schicksalsfrauen zurückzugehen.
Laut Mela Escherich kannte die alte Mythologie allerdings nur eine Norne, nämlich Urd.
Nach der Völuspá wohnen die Nornen an der Wurzel der Weltenesche Yggdrasil an der Urdquelle, der Quelle des Schicksals, nach der Urd benannt ist. Sie lenken die Geschicke der Menschen und Götter.

Eine Esche weiß ich,
heißt Yggdrasil,
Den hohen Baum
netzt weißer Nebel;
Davon kommt der Tau,
der in die Täler fällt.
Immergrün steht er
über Urds Brunnen.
Davon kommen Frauen,
vielwissende,
Drei aus dem See
dort unterm Wipfel.
Urd heißt die eine,
die andre Verdandi:
Sie schnitten Stäbe;
Skuld hieß die dritte.
Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

„Ferner erzählt man, dass die Nornen, die am Urdabrunnen hausen, täglich Wasser aus dem Brunnen schöpfen und dazu den Schlamm, der um die Quelle herum liegt, und dies über die Esche ausgießen, damit ihre Zweige nicht verdorren oder verfaulen. Dies Wasser ist so heilig, dass alle Dinge, die in jene Quelle geraten, so weiß werden wie die Haut, die man Skjall nennt und die innen an der Eierschale sitzt.“
– Gylfagynning Kap. 16.

Ähnliche Schicksalsfrauen gibt es auch in der griechischen (Moiren), der römischen (Parzen) und der slawischen Mythologie (Zorya).
Eine weitere Variante ist, dass die Nornen nicht das Geschick als solches bestimmen, sondern dass gute Nornen Gutes und böse Nornen Böses zuteilen.
„Góðar nornir ok vel ættaðar skapa góðan aldr, en þeir menn, er fyrir ósköpum verða, þá valda því illar nornir.“

„Gute Nornen aus vornehmem Geschlecht bescheren gutes Leben; wen aber Unglück heimsucht, der verdankt das den bösen Nornen.“
– Gylfaginning Kap. 15.

Im Vorspiel von Richard Wagners Götterdämmerung, dem letzten Teil seiner Tetralogie Der Ring des Nibelungen, spielen die Nornen eine wesentliche Rolle. Sie erinnern an das in den drei Abenden vorher Geschehene, das Gegenwärtige und schließlich, während ihnen das Schicksals-Seil reißt, von dem sie wie träumend die Runen ablesen, das nahe Ende der Götter, die hereinbrechende Götterdämmerung (Ragnarök).

Bei Wagner ist der Singular von „Nornen“ nicht, wie sonst im Deutschen üblich, „Norne“, sondern „Norn“ wie im Altnordischen, und sie tragen keine Namen, sondern werden als „Erste Norn“, „Zweite Norn“ und „Dritte Norn“ bezeichnet.

Recherchen: Edan Feuerwächter

#kelten #nordischemythologie #götter #nornen #glaube #edanfeuerwaechter
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Die 3 Frauen in der nordischen Mythologie

1.Teil «Die Nornen»

Drei Schicksalsfrauen werden mit Namen genannt: Sie heißen Urd (Schicksal), Verdandi (das Werdende) und Skuld (Schuld; das, was sein soll). Ihre Namen gelten als nordische Entsprechungen gängiger mittelalterlicher Vorstellungskonzepte der Zeit in Form von Personifikationen der Vergangenheit (Urd), Gegenwart (Verdandi) und Zukunft (Skuld).
Auch wenn diese drei Namen jung sind, scheinen sie auf eine alte germanische Vorstellung einer namenlosen Dreiheit von Schicksalsfrauen zurückzugehen. 
Laut Mela Escherich kannte die alte Mythologie allerdings nur eine Norne, nämlich Urd.
Nach der Völuspá wohnen die Nornen an der Wurzel der Weltenesche Yggdrasil an der Urdquelle, der Quelle des Schicksals, nach der Urd benannt ist. Sie lenken die Geschicke der Menschen und Götter.

Eine Esche weiß ich,
heißt Yggdrasil,
Den hohen Baum
netzt weißer Nebel;
Davon kommt der Tau,
der in die Täler fällt.
Immergrün steht er
über Urds Brunnen.
Davon kommen Frauen,
vielwissende,
Drei aus dem See
dort unterm Wipfel.
Urd heißt die eine,
die andre Verdandi:
Sie schnitten Stäbe;
Skuld hieß die dritte.
Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

„Ferner erzählt man, dass die Nornen, die am Urdabrunnen hausen, täglich Wasser aus dem Brunnen schöpfen und dazu den Schlamm, der um die Quelle herum liegt, und dies über die Esche ausgießen, damit ihre Zweige nicht verdorren oder verfaulen. Dies Wasser ist so heilig, dass alle Dinge, die in jene Quelle geraten, so weiß werden wie die Haut, die man Skjall nennt und die innen an der Eierschale sitzt.“
– Gylfagynning Kap. 16.

Ähnliche Schicksalsfrauen gibt es auch in der griechischen (Moiren), der römischen (Parzen) und der slawischen Mythologie (Zorya).
Eine weitere Variante ist, dass die Nornen nicht das Geschick als solches bestimmen, sondern dass gute Nornen Gutes und böse Nornen Böses zuteilen.
„Góðar nornir ok vel ættaðar skapa góðan aldr, en þeir menn, er fyrir ósköpum verða, þá valda því illar nornir.“

„Gute Nornen aus vornehmem Geschlecht bescheren gutes Leben; wen aber Unglück heimsucht, der verdankt das den bösen Nornen.“
– Gylfaginning Kap. 15.

Im Vorspiel von Richard Wagners Götterdämmerung, dem letzten Teil seiner Tetralogie Der Ring des Nibelungen, spielen die Nornen eine wesentliche Rolle. Sie erinnern an das in den drei Abenden vorher Geschehene, das Gegenwärtige und schließlich, während ihnen das Schicksals-Seil reißt, von dem sie wie träumend die Runen ablesen, das nahe Ende der Götter, die hereinbrechende Götterdämmerung (Ragnarök).

Bei Wagner ist der Singular von „Nornen“ nicht, wie sonst im Deutschen üblich, „Norne“, sondern „Norn“ wie im Altnordischen, und sie tragen keine Namen, sondern werden als „Erste Norn“, „Zweite Norn“ und „Dritte Norn“ bezeichnet.

Recherchen: Edan Feuerwächter

#kelten #nordischemythologie #götter #nornen #glaube #edanfeuerwaechterImage attachment
2 weeks ago

Hallo zusammen, hatte heute eine kleine DIskussion: Wie steht denn der VfGH/Heidentum zum Thema "Oganspende" ??? ... See MoreSee Less

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Kann dir das jetzt gerade nur "persönlch" beantworten. Aber wenn die Natur sowas zulässt und ich einen "Natur-Glauben" habe, warum sollte irgendetwas dagegen sprechen.

Traditionell ist Asatru eine Gemeinschaftsreligion, die dem (durchaus irdisch gedachten) Heil des ganzen Stammes dient. Stämme sind obsolet, was bleibt, ist das Prinzip der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Organspende fällt IMHO darunter: Toter Heide hilft damit noch seinen Leuten. Und mal abgesehen davon, dass ich das beliebte Valhall-Gedöns historisch fragwürdig unf heutzutage sowieso lächerlich finde: Was ist bei einer Brandbestattung? Da kannste die Leber auch nicht mit nach Valhall nehmen.

Ich habe einen Organspendeausweis da ich ein voller Befürworter der Organspende bin, mit Religion hat dies für mich nichts zu tun. Wenn ein Mensch dies ablehnt ist das ok. Nur sollte dieser dann so konsequent sein und im eigenen Krankheitsfall bzw. bei einem Unfall ein selber benötigtes Organ verweigern.

Natürlich Organspende, Du sollst alles mit deinen Brüdern & Schwestern teilen, wer sagt das Organe ausgeschlossen sind 🧐😏🤔😂

Können Organe von Toten genommen werden...? Nein Ergo muss die Person zur Entnahme noch am Leben sein. Daher Spende ich auf keinen Fall und von Fremden nehme ich nichts

Es sind ja ne ganze Menge Argumente zusammen gekommen warum unser Glaube einer Organspende NICHT im Weg steht. Was wären denn die Interpretationen das Asatru die Organspende ablehnt? Nur aus Interesse... 🤔

M.M. nach kann bei dieser Frage weder aus Perspektive des Verein als gesellschaftlicher Organisationsform noch aus religiös-heidnischer geantwortet werden. Zum einen, weil das eine sehr persönliche Entscheidung (und Verantwortung) ist und zum anderen weil Asatru, Vanatru, Forn Sidr usw. im Vergleich zu Religionen mit - mehr oder weniger - fixiertem Lehr- und Schriftkanon keinen ausgearbeiten, explizit religiösen, Verhaltenskodex besitzt.

Hallo Dirk Meine Meinung ist das unser Körper sowiso nur das Mittel zum Zweck ist der irgendwann sich abnutzt oder zerfällt. Deswegen habe ich keine Bedenken.

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2 weeks ago

Still very apt; Especially so with more "Vikings" influenced tv shows on their way

Via The Jelling Dragon
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Aber Schaffelle sind voll kuschelig. 😁

Aber TVikinger leben lang. Rollo z.B. war beim Überfall auf Lindisfarne 793 etwa Mitte 20, bei der Belagerung von Paris 845 also ungefähr 75 und bei seiner Ernennung zum Grafen von Rouen 911 gute 140 Jahre alt.

Nathalie Cue Gomez dabei wissen wir doch, wie echte Wikinger aussehen. Anbei ein 100% authentisches Foto.

Die sehen mit undercut immer so authentisch aus

Service-MitteilungWebsite des VfGH derzeit nicht erreichbar!

Aus technischen Gründen musste unsere Website vorübergehend durch eine "Baustellen-Seite" ersetzt werden. Für die technisch interessierten: es gibt Konflikte zwischen dem eingesetzten (recht alten) Theme und notwendigen Updates. Die Bearbeitung und Erstellung von Inhalten ist nicht mehr möglich, zum Glück wird jedoch noch das allermeiste angezeigt, sodass die Übernahme von Inhalten weitestgehend möglich ist.

Wir werden aus naheliegenden Gründen daher nichts "reparieren" sondern so schnell wie möglich die Seite in neuem Design komplett neu aufbauen. Wir hoffen, damit bis ca. zum 15. Januar fertig zu sein. Vielen Dank für euer Verständnis!

Bildquelle:
www.dezzain.com/web-hosting/planning-for-a-website-crash-prevention-and-fixes/
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Service-Mitteilung

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2 weeks ago
Edan Feuerwächter

Keltische Gelübte

Was heutzutage den Kelten und Ihrer Kultur zugeschrieben wird, entstammt zum Großteil einer im 17. Jhd. beginnenden Idealisierung ihre Lebensweise, die bis heute andauert. Es werden ihnen immer mehr Kulte und Mythen als auch Rituale angedichtet. Manche findet man bei freien Trauungen wieder. Das Meiste davon ist erfunden und kann weder aus den Funden noch aus den historischen Schriften abgeleitet oder belegt werden.

Heute ist die keltische Kultur aus Europa fast verschwunden. Reste der Kultur und Sprachen (z. B. Gälisch in Schottland) findet man nur noch in Großbritannien, Irland und im nordwestlichen Zipfel von Frankreich.
Die Kelten haben leider keine schriftlichen Aufzeichnungen geführt. Alles Wissen wurde mündlich, von Druide zu Druide, weitergegeben. Alles was man über die Kultur der Kelten weiß, wurde von Ihren Nachbarn den Griechen und den Römern, einige Jahrhunderte rund um Christi Geburt, aufgezeichnet. Funde in Mittel und Westeuropa, ergänzen das Bild der Kelten und geben einige Rückschlüsse auf Ihr Art zu leben.

Ihre Religion, angeführt von den Druiden, bestand hauptsächlich aus Göttern. Der bekannteste Gott ist wohl „Teutates“ der als Stammgott verehrt wurde. Sie kennen Teutates wahrscheinlich aus dem Comic von Asterix und Obelix die man sagen hört „Beim Teutates“.

Die Kelten sind kein Volk im herkömmlichen Sinn, sondern eine durch ähnliche Kultur und teilweise auch Sprache benannte Gruppe aus verschiedenen Stämmen. Die von den Römern genannten Gallier sind z. B. keltische Stämme, die aus dem Gebiet Galliens stammen. Die Comic Helden aus Asterix und Obelix geben deshalb einen sehr guten Einblick in die Art wie Kelten lebten.

Viel verschiedene Stämme ergeben viele verschiedene Schwerpunkte und Richtungen im Glauben und im Umgang mit Religion und Ritualen.
So kann man annehmen, dass auch die Druiden Hochzeitszeremonien in den einzelnen Stämmen auf unterschiedliche Art und Weise zelebriert haben. Das lässt auch heute einen großen Spielraum für die Gestaltung einer keltischen Trauung.

Die Druiden waren die geistigen Führer und religiöse Instanz der Kelten. Sie waren eine gehobene gebildete Schicht und sehr respektiert. Sie waren Lehrer als auch Richter, praktizierten als Mediziner, forschten und leiteten Zeremonien und Opferrituale.
Neben Göttern haben sie sich auch an Magie versucht und sehr viel Kraft aus den Elementen und Gaben der Natur geschöpft. (Zaubertrank).

Wie genau eine keltische Trauung von einem Druiden zelebriert wurde, ist leider in keiner Form überliefert. Es gibt jedoch Hinweise, was im Leben der Kelten eine Rolle gespielt hat und deshalb auch sehr wahrscheinlich in Zeremonien, Feiern und Ritualen verwendet wurde.
Weil es dem Paar und dem Druiden überlassen ist was sie für eine keltische Trauung verwenden, ist sie auch eine spezielle Art einer freien Trauung.

Ablauf einer keltischen Trauung
Der Ort der Trauung

Ein Druide hat entweder einen festgelegten Ritualplatz gehabt oder hat je nach Anlass einen geeigneten Platz für ein bestimmtes Ritual oder Zeremonie ausgewählt. Es waren wohl immer Plätze in freier Natur die eine natürliche verstärkende Wirkung gehabt haben. Auch deshalb, weil oft Feuer und Rauch ein Teil von Ritualen waren.
Der Zeitpunkt wurde ebenfalls nach verschiedenen, dem Druiden bekannten, Kriterien gerichtet. Die Einflüsse der Götter und der Natur sollten so gut und stark wie möglich sein.
Wenn kein Feuer verwendet wird, kann der Ort und der Zeitpunkt der Zeremonie nach den eigenen Bedürfnissen gewählt werden.

Der Schutzkreis
Am Beginn einer Zeremonie oder eines Rituals wird ein Kreis um den Platz gezogen, an dem die Zeremonie stattfindet (z. B. um einen Altar). Ein Kreis der Böses und störende Einflüsse während der rituellen Handlungen fernhalten soll.
Der Kreis kann einfach mit einem Stab in den Boden geritzt werden aber auch mit Stöcken, Steinen oder anderen natürlichen Utensilien gelegt werden.
Wichtig ist, dass der Kreis, zumindest symbolisch, geschlossen ist damit nichts Ungebetenes eindringen und stören kann.
Ernannte Wächter beschützen den gekennzeichneten Eingang des Schutzkreises. Wer später den Kreis betreten soll bestimmt der Druide. Alle die eintreten sollen werden zuvor komplett von allem Bösen und Störendem gereinigt. Dazu kann Rauch aber auch Zweige mit Blättern oder ähnliches verwendet werden.
Schutz durch Götter

Opferrituale
Nachdem der Kreis gezogen wurde, ruft der Druide die Kräfte der Natur und die der Götter mit Opferritualen um Beistand, Kraft und Schutz für das Paar an.
Die Arten der Opfer sind nicht bekannt. Es ist jedoch anzunehmen, dass sie eher natürlich waren und dass wenn Tiere geopfert wurden diese danach beim Gelage verspeist wurden.

Die Himmelsrichtungen
Der Kreis kann mit den Himmelsrichtungen markiert werden um während der Zeremonie die Götter der Winde und der Himmelsrichtungen in die richtige Richtung anzurufen.

Die vier Elemente
Dem Paar werden die 4 Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft mit ihren Bedeutungen mit auf den Weg gegeben. Der Druide, Freunde oder Trauzeugen können mit einigen Worten zur Bedeutung und was es für das Paar bedeuten soll, das jeweilige Element überreichen. Das Paar nimmt das Geschenk entgegen, indem es z. B. Wasser trinkt oder die Hände darin wäscht, Feuer anzündet, Duft einatmet, die Erde fühlt und vieles mehr.

Das Versprechen
Die wahrscheinlichste Variante wie der Bund der Ehe geschlossen wurde ist das Versprechen das sich das Paar, so wie heute, mündlich gibt. Dabei hält es sich gegenseitig an den Händen. Überreicht sich ein Geschenk.

Der Druide bestätigt allen Anwesenden, die als Zeugen dienen, dass das Versprechen gegeben wurde. Möglich auch in einer Form von Segen.

Das Handfasting – Ringe tauschen
Wer es sich leisten konnte hat geschmiedete Ringe getauscht. Ob aus Eisen, Bronze oder Edelmetall war eine Geldfrage. Handfasting wird statt eines Ringe-Tausches gemacht. Wer nicht genug Geld hatte um sich Ringe schmieden zu lassen, griff auf das Handfasting zurück und verband sich mit einem Knoten eines Tuches. Es ist möglich, jedoch nicht belegt, dass auch die Kelten das Handfasting als Verbindendes Ritual verwendet haben.

Besiegeln des Bundes
Um den Bund zu besiegeln trinkt das Paare aus demselben Kelch einen Schluck Met (Honigwein). Auch das teilen und sich gegenseitig Brot zum Essen reichen gilt als Zeichen des füreinander Sorgens. So könnten Salz und Brot ebenso eine Rolle gespielt haben.

Die Zeugen – Trauzeugen
Es wird angenommen, dass alle Anwesenden, die außerhalb des Kreises stehen als Zeugen für eine Trauung galten. Es können jedoch auch wie heute üblich Trauzeugen im Kreis anwesend und ein Teil der Zeremonie sein.

Die Trauungsurkunde
Eine Trauungsurkunde gab es nicht, da nichts schriftlich festgehalten wurde. Bei einer modernen keltischen Trauung darf jedoch eine Urkunde, am besten mit einem Siegel, nicht fehlen.
Auflösen des Schutzkreises
Das rituelle beenden und Abschließen der keltischen Hochzeit mit dem Auflösen des Schutzkreises und dem Danken der Götter für Ihren Schutz, Kraft und Segen sollte nicht vergessen werden.

Der Auszug
Mann und Frau zieht verbunden und von den Göttern gestärkt aus dem Schutzkreis aus, um ihren Lebensweg gemeinsam anzutreten.
Das Gelage
Zum festen Bestandteil einer keltischen Trauung gehörte das Gelage nach der Trauung. Es wurde hauptsächlich Met getrunken aber auch Cervisia (Weizenbier mit Honig). Das Wort Cervisia wurde von den Römern übernommen. Es gab aber auch noch Curma ein einfaches Gerstenbier. Und wahrscheinlich wurden auch Wildschweine verzehrt, gesungen und getanzt.

Internet-Recherche und Bild:
Edan Feuerwächter

#keltischebrauche #altebräuche #handfasting #wiegefest #edanfeuerwaechter #glaube #heiden
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Wir sollten endlich mal von der christlichen Vorstellung des "Priesters" im Heidentum wegkommen. Es ist höchst unwarscheinlich das ein Druide eine Hochzeitszeremonie geleitet hat, außer es handelte sich um hohen Adel mit politischem Hintergrund. Den das war die erste Aufgabe des Druiden, den "Regierenden" mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Nicht umsonst heißt es: "und keiner sprach vor dem König von Tara und dieser sprach nicht bevor seinem Druiden". Noch hatte jeder Stamm seinen eigenen Druiden. Wir sollten auch nicht vergessen das Hochzeiten im allgemeinen keine religiöse Bedeutung hatten sondern eher in den Bereich Geschäftsbeziehungen fielen.

Bin beeintrukt was ich hir alles erfahren darf danke

Schwarzwildbraten und Bier bei den Göttern das lob ich mir

Auch dieses jahr wieder: Heiden-Schnack #15, am 27.01.2022 um 19:00 Uhr.

Thema:
wir wollen nachdenken über die Waffenopfer der/vieler germanischer Stämme und ihre möglichen Hintergründe diskutieren.

Der Link zur Veranstaltung ist wie immer im ersten Post zu finden.
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Auch dieses jahr wieder: Heiden-Schnack #15, am 27.01.2022 um 19:00 Uhr.

Thema:
wir wollen nachdenken über die Waffenopfer der/vieler germanischer Stämme und ihre möglichen Hintergründe diskutieren. 

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